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Filmvorführung: "Holunderblüte" |
| Ostpreußisches Landesmuseum | |
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Filmvorführung Holunderblüte mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur Volker Koepp | |
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Eine Veranstaltung des Kulturreferats für Ostpreußen in Zusammenarbeit mit dem SCALA Programmkino in Lüneburg Veranstaltungsort: SCALA Programmkino Apothekenstraße 17, Lüneburg Eintritt: 6,70 € (ermäßigt: 6,20€) | |
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HOLUNDERBLÜTE erzählt aus dem Leben von Kindern im Kaliningrader Gebiet (heute russische Exklave), das vor dem Zweiten Weltkrieg zum nördlichen Ostpreußen gehörte. Der Film registriert die politischen und sozialen Veränderungen nach dem Zerfall der Sowjetunion, die Verelendung der Menschen nach dem Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Strukturen, die Entvölkerung der Dörfer und Zersplitterung der Familien. Hinzu kommt der allgegenwärtige Alkoholkonsum. Dies ist die Grundsituation, in der die Kinder leben. Kinder, die häufig ohne Eltern aufwachsen und die Verantwortung für sich und ihre Geschwister übernehmen. Mitten in der Perspektivlosigkeit haben sie sich jedoch mit Lebenslust und Witz eine Gegenwelt geschaffen, in der ihre Hoffnungen und Sehnsüchte aufgehoben sind. Sie erzählen von Alkoholismus und Gewalt ebenso selbstverständlich wie von Freundschaft und Liebe. Es sind Kinder, die nichts haben und dennoch versuchen, das Beste aus diesem Nichts zu machen.
Der Regisseur Volker Koepp 1944 in Stettin geboren, aufgewachsen in Berlin. 1962 Abitur in Dresden. Maschinenschlosserlehre. 1963 bis 1965 an der Technischen Universität Dresden, seit 1966 an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. 1969 Diplom. Von 1970 bis 1991 Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilm in Potsdam-Babelsberg und Berlin. Danach freier Regisseur und Autor. Gastprofessor in Babelsberg, Lehrtätigkeit Filmakademie Baden-Württemberg, seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste. |
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