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Lesung: "Vaterland ohne Väter" mit Arno Surminski |
| Ostpreußisches Landesmuseum | |
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Lesung: "Vaterland ohne Väter" mit Arno Surminski in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Lüneburg und der Buchhandlung am Markt Veranstaltungsort: Glockenhaus Eintritt: 6,-- € (ermäßigt: 4,-- €) Kartenvorverkauf in der Buchhandlung am Markt und im Ostpreußischen Landesmuseum | |
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Seit Mitte der 1970er Jahre schreibt Arno Surminski mit großem Erfolg über das Leben im ehemaligen Ostpreußen - seiner Heimat und über Flucht und Neuanfang in der Bundesrepublik. Seine realistischen Romane sind stark autobiographisch gefärbt. Das aktuelle Buch "Vaterland ohne Väter" widmet sich der Frage, wie um Wehrmachtssoldaten getrauert werden kann. Die Welt am Sonntag schrieb: "Vielschichtig, farbig, spannend, ein Zeitdokument!" Der Autor liest am Mittwoch, dem 9. März, um 19.30 Uhr im Glockenhaus aus "Vaterland ohne Väter". Die Protagonistin in "Vaterland ohne Väter" begibt sich auf Spurensuche. Wer war Robert Rosen, fragt sie sich sechzig Jahre nach dem Tode ihres Vaters, der am Tag ihrer Geburt, im Jahre 1943, in Rußland gefallen ist. Anhand von Tagebüchern begleitet sie den jungen Robert Rosen von seinem ostpreußischen Dorf in den Krieg. |
![]() Arno Surminski |
| Das Buch endet mit einer Todesanzeige, die sie nach gut sechzig Jahren für ihren Vater aufgibt: "Ich suchte Mörder und fand Menschen." Rußland, Ostpreußen, Münster und Hamburg sind die Schauplätze dieses dokumentarischen Romans, der einen Bogen vom zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart spannt. "Alle Kriege sind miteinander verwandt. Einer zieht den anderen nach sich wie eine ansteckende Krankheit.", schreibt Arno Surminski in seinem neuen Buch und liefert einen bewegenden Beitrag zur Vergangenheitsdebatte.
Arno Surminski, am 20. August 1934 in Jäglack als Sohn eines Schneidermeisters geboren, blieb nach der Deportation seiner Eltern 1945 allein in Ostpreußen zurück. Nach Lageraufenthalten in Brandenburg und Thüringen wurde er 1947 von einer Familie mit sechs Kindern in Schleswig-Holstein aufgenommen. Nach einer Lehre in einer Anwaltskanzlei und einer zweijährigen Arbeit in kanadischen Holzfällercamps, war er seit 1962 in Hamburg in der Rechtsabteilung eines Versicherungsunternehmens tätig. Seit 1972 arbeitet er freiberuflich als Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller. Surminski hat über zwanzig Bücher veröffentlich, darunter die Bestseller "Jokehnen", "Kein schöner Land" und "Sommer vierundvierzig". Der Schriftsteller wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie dem Hamburger Bürgerpreis und zuletzt, 2004, mit dem Friedrich-Scheidel-Literaturpreis der Stadt Bad Wurzach/Allgäu. Surminski lebt und arbeitet in Hamburg. | |
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