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Dia-Vortrag: Geschichte der Deutschen in Russland |
| Ostpreußisches Landesmuseum | |
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Geschichte der Deutschen in Russland Dia-Vortrag von Dr. Katharina Neufeld | |
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Eine Veranstaltung des Kulturreferats für Ostpreußen
Eintritt: 3,-- € (ermäßigt: 2,-- €) Mit der Politik Peter des Großen zur radikalen Öffnung Russlands zum Westen hin begann bereits Anfang des 18. Jahrhunderts die Anwerbung von ausländischen Fachleuten für die Wirtschaft und das Militär. Diese Aktionen waren meistens auf die Städte beschränkt. Die späteren russischen Herrscher entschlossen sich, die mehr oder weniger menschenleeren Gegenden ihres Reiches mit ausländischen Kolonisten zu besiedeln. |
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Die Einwanderung von Deutschen wurde vor allem durch den Erlass der Zarin Katharina II. vom Juli 1763 in Gang gesetzt. Bis 1774 wanderten etwa 30 000 ein. Ihnen wurden zahlreiche Vergünstigungen zugesichert. Die meisten Zuwanderer wurden beiderseits der Wolga angesiedelt (Wolgadeutsche). Die Ansiedlungen der Schwarzmeerdeutschen entstanden während der zweiten Einwanderungswelle unter Alexander I. 1804-1824. |
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| Vor dem I. Weltkrieg lebten in Russland ca. 2,5 Millionen Deutsche. Ihre Geschichte und Kultur von den Anfängen im Zarenreich bis heute ist das Thema des Vortrags von Dr. Katharina Neufeld. | |
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Frau Dr. Katharina Neufeld ist in einem deutschen Dorf in Russland geboren und aufgewachsen. Sie studierte Geschichte an der Uni Samara/Kujbyschew und arbeitete als Hochschullehrerin. 1997 kam sie nach Deutschland. Seit 1999 ist sie Leiterin des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Sie konzipierte u. a. die vielbeachtete Ausstellung "Auf Augenhöhe - Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil". |
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