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Vortrag: "Preußen als Einwanderungsland" |
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Vortrag "Preußen als Einwanderungsland" von Günter G. A. Marklein | |
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Eine Veranstaltung des Kulturreferats für Ostpreußen
Eintritt: 3,-- € (ermäßigt: 2,-- €) Nach dem Ende des 30jährigen Krieges (1648) war die Bevölkerung des Kurfürstentums Brandenburg-Preußen durch Seuchen, Kriegseinwirkungen und kriegsbedingte Abwanderung nahezu um die Hälfte verringert worden. Alle wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse wurden völlig umgestürzt. Brandenburg-Preußen benötigte dringend einen Zustrom an Menschen und Kenntnissen. Schon bald waren niederländische Spezialisten für Garten-, Landschafts- und Kanalbau ins Land geholt worden. Nach dem Glaubensedikt des Großen Kurfürsten im Jahre 1685 wurden auch die Anwerbungen von französischen Protestanten in großem Maß betrieben. Rund 20.000 Hugenotten folgten der Aufforderung des brandenburgischen Herrschers. Eine der hugenottischen vergleichbare Masseneinwanderung fand in den 1730er Jahren statt, als die protestantischen Salzburger ihres Glaubens wegen aus ihrer Heimat ausgewiesen wurden. So wurde die Besiedlung brachliegender Landstriche mit Kolonisten ein fester Bestandteil preußischer Bevölkerungs- und Wirtschaftspolitik. Günter G. A. Marklein ist seit Dezember 2004 Leiter des Bismarck-Museums der Getreuen von Jever in Jever. Von 1996 bis 2004 leitete er das Bismarck-Museum in Bismark (Altmark).
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