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Diavortrag: Königsberg - einst und heute |
| Ostpreußisches Landesmuseum | |
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Diavortrag:
Königsberg - einst und heute (eine kunsthistorische Spurensuche)
von Roland Werner, Hamburg anlässlich des 750. Gründungsjubiläums Königsbergs Eintritt: 3,-- € (ermäßigt: 2,-- €) | |
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Das 1255 gegründete Königsberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Sowjetunion einverleibt und nach dem sowjetischen Politiker Michail Iwanowitsch Kalinin in Kaliningrad umbenannt. Bis 1991 lag die Stadt in einem militärischen Sperrgebiet und war für Ausländer unzugänglich. Heute befindet sich Kaliningrad in einer russischen Exklave zwischen Litauen und Polen. |
![]() Friedrichsburg |
![]() Dom |
Im Zweiten Weltkrieg wurden die meisten historischen Baudenkmäler, die reiche Ausstattung des Schlosses und des Doms sowie zahlreiche Museumsbestände zerstört. "Nichts, aber auch gar nichts erinnert mehr an das alte Königsberg", musste Marion Gräfin von Dönhoff 1991 frustriert feststellen. Dennoch sind Spuren des alten Königsberg erhalten geblieben: Teile der neugotischen Stadtbefestigung aus der Zeit König Friedrich Wilhelm IV. mit Toranlagen und Bastionen, Staats- und Verkehrsbauten, die vor dem Ersten Weltkrieg entstanden, Teile der Bahnanlagen mit Bahnhöfen und Brücken. Auch Villenvororte und einige Kirchen blieben zum Teil erhalten. Der Königsberger Dom wurde in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland teilweise wieder aufgebaut. |
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Roland Werner skizziert in seinem Vortrag die wechselvolle Geschichte von Königsberg und dokumentiert mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos den zunehmenden Verfall von historischen Baudenkmälern.
Der in Ostthüringen geborene Diplom-Kunsthistoriker Roland Werner (Jahrgang 1940) ist ein Experte der Kunstgeschichte Nordostpreußens. Er bereiste mehrmals das russische Gebiet Kaliningrad und das litauische Memelland. |
![]() Ehemalige Börse |
| Der Diavortrag findet im Vorfeld der Ausstellung "Königsberg in Bildern und Visionen" statt, die vom 19. März bis zum 19. Juni 2005 im Ostpreußischen Landesmuseum präsentiert wird. | |
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