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Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
 
  Allgemeine Informationen

Ritterstraße 10 - 21335 Lüneburg

Alter, Eisenguß, 1983/88, Hubertus v. d. Goltz
Telefon:04131/75995-0
Telefax:04131/75995-11
e-mail:info@ostpreussisches-landesmuseum.de
Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de
 
Öffnungszeiten: Di-So: 10.00 - 18.00 Uhr

Die Internetpräsenz wird zur Zeit nach Gesichtspunkten der Barrierefreiheit überarbeitet.


  Bibliothek  
 
    Eintritt

  • Erwachsene 4,- €, ermäßigt 3,- €
  • Familienkarten 6,- €
  • Führungen (tel. Anmeldung unter: 04131/759 95 20) 25,- €
  • Gruppen über 15 Personen erhalten ermäßigten Eintritt
  • Kindergärten haben freien Eintritt, Aktions-Gebühr 25,- €
  • Schulklassen haben freien Eintritt, Aktions-Gebühr 40,- €
  • Kindergeburtstage 35,- € zzgl. 2,- € Eintritt pro Person

  • n e u !
    Allgemeine Führungen
    werden auch in den Sprachen französisch englisch russisch und polnisch angeboten
    Die Gebühr beträgt 35 €
 
    Museumsgeschichte
 
Niedersachsen wird nach dem Zweiten Weltkrieg Hauptansiedlungsgebiet von Millionen Vertriebener aus den deutschen Ostgebieten jenseits von Oder und Neiße.

In der Lüneburger Region sind Anfang der 1950er Jahre so viele Ostpreußen ansässig, daß man hier zeitweilig vom "Klein-Ostpreußen in der Lüneburger Heide" spricht. Neben der Bewältigung der harten Bedingungen des Überlebens und existentiellen Neubeginns in einer fremden Umwelt bemühen sich die mittel- und heimatlosen Vertriebenen um die Bewahrung ihrer kulturellen Identität.

1958 entsteht so aus der Initiative des Forstmeisters Hans-Ludwig Loeffke und anderer Ostpreußen das Ostpreußische Jagdmuseum im Lüneburger Alten Kaufhaus am Alten Kran. Ein Jahr später fällt es einer Brandstiftung zum Opfer. 1964 erfolgt seine Neueröffnung auf der Salzstraße 26, wo heute das Naturmuseum der Stadt untergebracht ist.

1987 wird in einem Museumsneubau von 3000 qm Nutzfläche auf der Ritterstraße 10 das Ostpreußische Landesmuseum eröffnet. Aufbau, Einrichtung und Arbeitsfähigkeit des nun professionell betriebenen Museums werden seitdem durch die Förderung seitens der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Niedersachsens sichergestellt.

1994 geht die Trägerschaft des Museums vom Verein Ostpreußisches Jagd- und Landesmuseum e. V. auf die Ostpreußische Kulturstiftung über. Aufgabe des Museums ist die Bewahrung und Erforschung der Geschichte und Kultur Ostpreußens sowie die museumsgemäße Darstellung seiner vielgestaltigen jahrhundertewährenden Realität.

Gegenwärtig geschieht dies zunehmend in Zusammenarbeit mit polnischen, russischen und litauischen Museen und Kulturinstitutionen, die heute im ehemaligen Ostpreußen tätig sind.

 
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