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| 15. November 2008 bis 15. Februar 2009 |
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Jagd in Ostpreußen
Ausstellungseröffnung: Freitag, 14. November, 18.00 Uhr
Dimitrij Prokofieff: Im Elchwald |
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Hans-Ludwig Loeffke (1906–1974) mit der Trophäe des Rominter 22-Enders „Matador“, erlegt 1942 (um 1955) |
Im natur- und waldreichen Ostpreußen spielte
die Jagd eine große Rolle. Die jagdliche Nutzung
der Wildbesätze hatte eine lange Tradition. Der
Wildreichtum und die besonders starken Hirsche
der östlichsten Provinz Preußens waren legendär. Manche Wildarten, wie Elch oder Schneehase, hatten in Ostpreußen ihre letzten Vorkommen in Deutschland. Andere, wie Rothirsch oder Reh, brachten hier besonders kräftige Exemplare hervor. Wölfe waren regelmäßiges, Braunbären seltenes Wechselwild. Schon zur Ordenszeit wurde der Wildreichtum genutzt und zahlreiche prominente Jagdgäste pirschten in Ostpreußen. |
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Jagdtrophäen und andere gegenständliche Erinnerungen
an glückliche Jagdtage in Ostpreußen
gehörten zu den ideell wichtigsten Besitztümern
von Menschen, die dort dem Waidwerk nachgingen.
Viele von ihnen befanden sich bereits im
Westen Deutschlands oder gelangten 1945 mit
den Vertriebenen dorthin. Erinnerungsstücke dieser Art bildeten den Grundstock der Sammlung des Ostpreußischen Jagdmuseums, das am 7. Dezember 1958 im Alten Kaufhaus in Lüneburg eröffnet wurde. |
![]() Birkhahn, Dermoplastik eines balzenden Hahnes, erlegt von Hans-Eberhard Besch im Forstamt Rudczanny, 1937 |
![]() Jagdschein von Gutsbesitzer Ewald Bloech, Transsau, Kr. Fischhausen (Samland), gültig von 1918 bis 1919 |
Zwar wurde es bereits ein Jahr
später durch Brandstiftung vernichtet, doch an
anderer Stelle wieder eingerichtet und im Oktober
1964 eröffnet. Die Ausstellung soll auch das
Lebenswerk von Hans-Ludwig Loeffke, seines
Gründers, würdigen. Schätze aus dem Fundus des Ostpreußischen Jagdmuseums und interessante Neuerwerbungen aus jüngster Zeit machen den Schwerpunkt der Präsentation aus. |
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18. 11. 2008 Jagd in Ostpreußen Führung durch die Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Museum erleben“ Der die Ausstellung in Lüneburg betreuende Mitarbeiter erläutert die Präsentation und weist auf ihre Besonderheiten hin. 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr Eintritt 4 K (inkl. Kaffee und Gebäck) Gruppen nach Voranmeldung. Gesonderte Termine sind nach Absprache möglich. 14. 01. 2009 Bismarck und die Jagd Vortrag von Günter Marklein, Bismarck-Museum der Getreuen zu Jever, 19.30 Uhr Museumspädagogisches Begleitangebot Jagdkundliche Führungen für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung (0 41 31/7 59 95-0 oder -20) |
![]() Wolfsrüde mit dem Erleger, Landforstmeister Hitschhold, Forstamt Drygallen, Kr. Johannisburg, 1925 |
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![]() Rehkronen aus dem Kreis Mohrungen, erlegt von Otto Freiherr von der Goltz-Domhardt, 1936 bis 1937 |
![]() Rotwildtrophäe, ung. 12-Ender, erlegt von Albrecht Wallmann im Forstamt Goldap (Rominten), 1929 |