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Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
 
  Wechselausstellungen 2008
 
19. Januar bis 30. März 2008
Zauber der Kraniche



Ausstellungseröffnung:
Freitag, 18. Januar, 19.30 Uhr




Tanzende Mandschurenkraniche, Japan
(Foto: C.-A. von Treuenfels)

Tanzende Mandschurenkraniche, Japan (Foto: C.-A. von Treuenfels)
 
  Fliegende Graukraniche (Foto:C.-A. von Treuenfels)
Fliegende Graukraniche
(Foto:C.-A. von Treuenfels)
Kraniche zählen zu den größten Landvögeln der Erde. In 15 Arten sind sie auf allen Kontinenten verbreitet, nur in Südamerika fehlen sie. Wo immer sie vorkommen, haben sie die dort lebenden Menschen fasziniert. Sie beflügeln unsere Fantasie, unsere Poesie und Kunst, sie kommen in Mythen und Märchen vor, ihr Balzverhalten hat die Tänze der Naturvölker geprägt und sie finden sich in zahlreichen Emblemen wieder.

Der Zug der Kraniche im Frühjahr und im Herbst gehört zu den beeindruckendsten Naturschauspielen unserer Heimat.
  
  Doch gehören die meisten Kranicharten zu den bedrohten Wildtieren. Vernichtung ihrer Lebensräume und Nachstellungen durch den Menschen in ihren Brutgebieten und Winterquartieren haben die meisten Arten aus zahlreichen Gebieten verschwinden und den Schreikranich zu einer der seltensten Vogelarten der Erde werden lassen. Am Brutplatz des Graukranichs (Foto: S. Traneving)
Am Brutplatz des Graukranichs
(Foto: S. Traneving)
  Europäischer Kranich, Graukranich, beim Tanz (Foto: S. Traneving), Öl/Leinwand, 1970
Europäischer Kranich, Graukranich, beim Tanz
(Foto: S. Traneving), Öl/Leinwand, 1970
Eine erfreuliche Ausnahme bildet unser europäischer Kranich, der Graukranich, dessen Bestände in Mitteleuropa sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erholt haben: über 5.000 Paare brüten im heutigen Deutschland. In Ostpreußen hatte der Graukranich stets eine besonders starke Population. Kraniche gehören zu den Charaktervögeln der ostpreußischen Landschaft.
  
  Die Ausstellung wurde von der Kranichschutz Deutschland, einer 1991 AG zur Sicherung der Brut- und Rastplätze der Kraniche in Deutschland gegründeten Arbeitsgemeinschaft, erarbeitet. Die gemeinnützige Gesellschaft wird vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und von der Umweltstiftung WWF Deutschland gemeinsam getragen und durch die Deutsche Lufthansa gefördert.

Die Fotos stammen von dem langjährigen Präsidenten des WWF Deutschland, Naturfotografen und -autor Carl-Albrecht von Treuenfels, und dem schwedischen Kranichschützer Sture Traneving.
Balz im Schnee, Graukranich (Foto: S. Traneving.)
Balz im Schnee, Graukranich
(Foto: S. Traneving.)
   
Schwarzer Kronenkranich, Kopfportrait (Foto: C.-A. von Treuenfels)
Schwarzer Kronenkranich, Kopfportrait
(Foto: C.-A. von Treuenfels)
Graukraniche im Rastgebiet (Foto: S. Traneving)
Graukraniche im Rastgebiet
(Foto: S. Traneving)
   
Schreikranich, USA  (Foto: C.-A. von Treuenfels)
Schreikranich, USA
(Foto: C.-A. von Treuenfels)
Paradieskraniche, Südafrika (Foto: C.-A. von Treuenfels)
Paradieskraniche, Südafrika
(Foto: C.-A. von Treuenfels)
 
 
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