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Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
 
  Wechselausstellungen 2004
 
06. März bis 24. Oktober 2004
Natur und Jagd
in der Malerei von Gerhard Löbenberg

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 05. März, 19.30 Uhr



Brunfthirsch in der Rominter Heide
Öl auf Leinwand, um 1920.
(Besitz: Prof. Dr. F.-J. Kaup,
Neustadt am Rübenberge)

Brunfthirsch in der Rominter Heide -  Öl auf Leinwand, um 1920
 
  Selbstbildnis Gerhard Löbenberg,Bleistiftzeichnung, 1918
Selbstbildnis Gerhard Löbenberg,
Bleistiftzeichnung, 1918

(Familienbesitz)
Gerhard Löbenberg (14.09.1891 bis 19.08.1967) gehört zu den bekanntesten Natur- und Jagdmalern des 20. Jh. im deutschsprachigen Raum. Er wuchs in einem Forsthaus im Harz auf und wurde dort nachhaltig geprägt. Seine Ausbildung erfuhr er an den Kunstakademien in Berlin und Königsberg/Pr.

Seine erste Jagdwild-Zeichnung wurde 1909 in "Wild und Hund" veröffentlicht. Im Ersten Weltkrieg arbeitete er als Illustrator, in den darauf folgenden Jahren verdiente er seinen Lebensunterhalt als Porträtmaler. Jagd- und Naturgemälde bestimmten danach sein Schaffen bis zu seinem Lebensende.

  Rothirsche zur Brunftzeit stellen die häufigste von ihm gemalte Wildart dar. Er verstand es wie kein anderer, die individuelle Physiognomie der Hirsche herauszuarbeiten. Zahlreiche weitere Tierarten vermitteln einen Eindruck von seiner großen Detailgenauigkeit und Beobachtungsgabe.

Seine Motive suchte er im harz, in der Rominter Heide in Ostpreußen, in den Karpaten, der Colbitz-Letzlinger Heide, im Soonwald und im Hunsrück.
In der hohen Zeit, Öl auf Leinwand, 1950er Jahre
"In der hohen Zeit", Öl auf Leinwand, 1950er Jahre
(Besitz Ostpreußisches Landesmuseum, Lüneburg)
 
  Porträt Oberförster Ferdinand Wallmann (1874-1953)
Porträt Oberförster Ferdinand Wallmann
(1874-1953), Nassawen, Öl auf Leinwand, 1921

(Besitz Prof. Dr. F.-J. Kaup, Neustadt am Rübenberge)
Löbenberg gehört zu den wenigen Künstlern, die jagdliches Verständnis und künstlerische Begabung zu gleich hohen Anteilen besaßen. Er verkörpert in der deutschen Jagdmalerei die auf dem Impressionismus basierende künstlerische Richtung in einer Vollendung wie kaum ein Zweiter seiner Generation.

Die Ausstellung zeigt einen breiten Überblick über Gehard Löbenbergs vielseitiges künstlerisches Werk.

 
 
  Das Buch zur Ausstellung:

Christoph Hinkelmann, Jörn Barfod,
Hartmut M. F. Syskowski:

Natur und Jagd in der Malerei von Gerhard Löbenberg.

Verlag J. Neumann-Neudamm AG, Melsungen 2004.
Heidelandschaft, Öl auf Leinwand, 1928
Heidelandschaft, Öl auf Leinwand, 1928
(Besitz Mike Ely, Halle/S.)
 
 

Ruhende Elche in Ostpreußen, Aquarell, 1913
(Privatbesitz)
Begegnungsszene zwischen Keiler und Rehwild im Bast, Öl auf Leinwand, 1920er Jahre
Begegnungsszene zwischen Keiler und Rehwild im Bast, Öl auf Leinwand, 1920er Jahre
(Privatbesitz)
 
 
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