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Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
 
  Wechselausstellungen 2007
 
24. November bis 26. Dezember 2007
Mathematik zum Anfassen
In Erinnerung an den Mathematiker
David Hilbert (1862 - 1943)


Eine interaktive Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Mathematikum Gießen

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 23. November, 18.00 Uhr vom Kulturreferenten der Stadt Lüneburg, Herrn Jürgen Landmann

Wenn Sie die Ausstellung mit Ihrer Schulklasse (Eintritt 2,50 pro Kind, Begleitperson frei) besuchen möchten, ist eine Voranmeldung in der museumspädagogischen Abteilung (Tel. 04131-75995-20 oder -0) unbedingt erforderlich. Sondertermine sind nach Absprache möglich. Für den Besuch der Ausstellung sollten Sie zirka eine Stunde einplanen.

  Bild oben: Riesenseifenhaut ist das populärste Experiment. Zieht man an einem Seil, wird man von einem in allen Farben funkelnden Seifentunnel eingehüllt. Zuerst hat der Tunnel noch die Form eines Schlauches, aber bald bekommt er eine immer schmalere Taille, bis er schließlich den Besucher berührt und zerplatzt.
 
  David Hilbert (1862-1943), berühmter Mathematiker aus Königsberg.
David Hilbert (1862-1943),
berühmter Mathematiker aus Königsberg.
Mathematik ist nicht nur eine der ältesten Wissenschaften überhaupt, sondern für unser heutiges Leben unverzichtbar. Das wusste schon der ostpreußische Mathematiker David Hilbert.

Der in Königsberg geborene Hilbert war ein weltweit bedeutender und universeller Mathematiker. Bereits mit 30 Jahren außerordentlicher Professor an der Königsberger Albertina, folgte er drei Jahre später einem Ruf an die Universität Göttingen. Dort entstanden seine für die Entwicklung der Mathematik so entscheidenden Werke wie "Grundlagen der Geometrie" und "Theorie der algebraischen Zahlkörper".

Seine Forschung und Lehre waren geprägt durch die tief greifende Überzeugung davon, dass die Mathematik eine grundlegende Bedeutung für unsere Kultur hat und die verbindende Brücke zwischen Theorie und Praxis, zwischen Denken und Beobachten darstellt.

  Vielen Menschen erscheint die Mathematik unverständlich, geradezu Furcht erregend. Dieser negativen Erfahrung soll die Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" entgegenwirken. Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters und jeder Vorbildung erleben einen neuen, unmittelbaren Zugang zu mathematischen Phänomenen.

Interaktive Exponate regen zu spannenden Experimenten an. Die Grundidee der Ausstellung "Mit Kopf, Herz und Hand" lässt sich auf den Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zurückführen. Es geht nicht um Belehrung, sondern um lustvolles Tun, um selbständiges Ausprobieren und Forschen, das zu mathematischen Erkenntnissen führt.
Der Knobeltisch ist eine Sammlung von Herausforderungen. Es gibt verschiedene, bekannte Knobelspiele und räumliche Puzzle wie Pyramiden und Somawürfel sowie kniffelige Anlege-Spiele.
Der Knobeltisch ist eine Sammlung von Herausforderungen. Es gibt verschiedene, bekannte Knobelspiele und räumliche Puzzle wie Pyramiden und Somawürfel sowie kniffelige Anlege-Spiele.
  Riesenkaleidoskop: Steht man im Inneren dieses verspiegelten Kastens, so sieht man sich selbst aus verschiedensten Richtungen unendlich oft gespiegelt.
Riesenkaleidoskop: Steht man im Inneren dieses verspiegelten Kastens, so sieht man sich selbst aus verschiedensten Richtungen unendlich oft gespiegelt.
Die Kombination von spielerischem Erkunden und gedanklichem Problemlösen bereitet Freude und verschafft tiefe emotionale Befriedigung. "Mathe kann glücklich machen", sagt Professor Albrecht Beutelspacher.

Er hatte 1993 die Idee eines mathematischen Mitmach-Museums in Gießen. Mathematik soll als lebendiger Bestandteil unseres Lebens verstanden werden und nicht als ein Abstraktum aus Zahlen und Formeln.
  Die im Ostpreußischen Landesmuseum gezeigte Ausstellung "Mathematik zum Anfasssen" des Gießener Mathematikums präsentiert 25 interaktive Exponate auf 200 Quadratmetern. Besonders für Kinder und Jugendliche soll die Präsentation eine tolle Erfahrung mit nachhaltiger Wirkung sein. Denn hier kann mit viel Spaß experimentiert und geforscht werden.

Spielerisches Erkunden und gedankliches Problemlösen ist gefragt: Puzzle legen, Brücken bauen, sich bei Knobelspielen den Kopf zerbrechen, an sich selbst den goldenen Schnitt entdecken, in einer Riesenseifenhaut stehen und vieles mehr.
Mozart - Das musikalische Würfelspiel: Bei dieser Komposition Mozarts werden 16 Takte durch 16-maliges Würfeln zweier Würfel auf immer neue Weise zusammengesetzt und gespielt. Es gibt 11 16 verschiedene Musikstücke.
Mozart - Das musikalische Würfelspiel: Bei dieser Komposition Mozarts werden 16 Takte durch 16-maliges Würfeln zweier Würfel auf immer neue Weise zusammengesetzt und gespielt. Es gibt 11 16 verschiedene Musikstücke.
       
  Das Penrose-Puzzle: Aus den Figuren
Das Penrose-Puzzle: Aus den Figuren "Drachen" und "Pfeile" kann ein zehneckiges nichtperiodisches Muster gelegt werden.
Die Leonardo-Brücke ist eine geniale Konstruktion. Aus Holzstäben soll eine Brücke gebaut werden, ohne dass Klebe- oder Befestigungsmaterialien verwendet werden dürfen. Ein Prinzip, das von dem Universalgenie Leonardo da Vinci (1452-1519) entwickelt wurde.
Die Leonardo-Brücke ist eine geniale Konstruktion. Aus Holzstäben soll eine Brücke gebaut werden, ohne dass Klebe- oder Befestigungsmaterialien verwendet werden dürfen. Ein Prinzip, das von dem Universalgenie Leonardo da Vinci (1452-1519) entwickelt wurde.
 
 
 
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