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| 15. März bis 22.Juni 2003 |
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Verborgen und wiederentdeckt
Münzfunde aus dem Museum für Ermland und Masuren in Allenstein/Olsztyn, Polen Ausstellungseröffnung: Münzschatz aus Domkowo/Domkau, Kreis Osterode |
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Karren- und Buchsparbüchsen, 19. Jahrhundert |
In unruhigen Zeiten versuchen Menschen zu retten, was ihnen wichtig erscheint.
Früher vergrub man Münzen, Schmuck und andere Wertgegenstände, damit sie nicht in die Hände des Feindes gelangten.
Sobald die Gefahr vorüber war, bargen die Eigentümer ihre Schätze wieder. Das war aber nicht immer möglich. So blieben viele Schätze lange Zeit in ihren Verstecken. Manchmal wurden sie erst viel später zufällig oder auch durch gezielte Suche gefunden. |
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Die Ausstellung "Verborgen und wiederentdeckt" präsentiert zwanzig solcher Schätze. Sie stammen aus den Sammlungen des Museums für Ermland und Masuren in Allenstein/Olsztyn, der größten Stadt im heute polnischen Teil des früheren Ostpreußen. Der älteste Münzschatz ist aus dem 11. Jahrhundert.
Bei dem jüngsten Fund handelt es sich um eine Münzsammlung, die erst nach 1938 versteckt wurde.
Der Besucher erfährt etwas über: Münzwesen, Transport und Aufbewahrung der Münzen, Handel, Münzen als Schmuckelemente, Geldscheine, Geldmangel und Geldüberfluß. Zahlreiche Exponate und zwei Inszenierungen stellen Verbindungen zu politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignissen her. Die zum ersten Mal in Deutschland präsentierte Ausstellung wurde vom Muzeum Warmii i Mazur/Olsztyn konzipiert und enthält auch Leihgaben anderer polnischen Museen, Institutionen und Privatpersonen. |
Inszenierung: Kaufmannsladen, 17. Jahrhundert |
Armband aus Münzen, 19. Jahrhundert |
Zur Erinnerung können sich die Ausstellungsbesucher selbst eine Münze mit dem Aufdruck Kopernik/Olsztyn (Kopernikus/Allenstein) prägen. Der berühmte Astronom und Universalgelehrte Nikolaus Kopernikus verfaßte in Allenstein zwei bedeutende Abhandlungen zum Thema Geld. |
Museumspädagogisches Begleitprogramm:
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Ladenkasse, Anfang des 20. Jahrhunderts |