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Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
 
  Wechselausstellungen 2009
 
07. März bis 03. Mai 2009
WOHIN
Hommage an Flüchtlingsmütter

Bilder. Texte. Skulpturen.

Gisela Fox-Düvell (Malerei und Collagen)
Ulrich Fox (Holzschnitte und Skulpturen)


Ausstellungseröffnung:
Freitag, 06. März, 19.30 Uhr
 
  Die in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten behandeln eines der schmerzlichsten Kapitel unserer Zeit. »Wohin?« ist der Ausruf der Verzweiflung der Menschen, die von Flucht und Vertreibung betroffen sind. Kriege zerstören Leben und Lebensräume. Die Menschen, die ihren umfriedeten Lebensbereich verlieren, retten vielleicht »das nackte Leben«, sind aber verfolgt, bedroht und schutzlos geworden.
  ULRICH FOX Pietà
ULRICH FOX Pietà
Am härtesten trifft es gerade jene, die besonders auf Frieden und sicheres, behaustes Leben angewiesen sind: Mütter und Kinder. Und dieses »Wohin?« wird Ausdruck doppelten Leids für die Flüchtlingsmütter, die vielleicht mehr für ihre Kinder bitten und leiden als für sich selbst.

Ihnen ist diese Ausstellung vor allem gewidmet, als Mahnung gegen Krieg und Unrecht.
  Die stark abstrahierenden Arbeiten von Ulrich Fox und Gisela Fox-Düvell lassen an verzweifelte Menschen auf der Flucht und die sie bedrohenden Umstände denken. Ausgehend von einem Tagebuch, das auf und nach einer Flucht aus Ostpreußen 1945 entstand, schufen die Künstler Werke von eindringlicher Bildsprache.

Was vor gut 60 Jahren in Europa und Deutschland geschah, war von größter Grausamkeit. Leider blieben diese Leiden aber auch später Menschen in Europa und anderen Teilen der Welt bis heute nicht erspart. Darauf verweisen auch einige Titel der Arbeiten.
ULRICH FOX AUS DEM GRAFIKZYKLUS WOHIN, 2008
ULRICH FOX
AUS DEM GRAFIKZYKLUS »WOHIN«, 2008
  ULRICH FOX AUS DEM FIGURENZYKLUS WOHIN, 2008
ULRICH FOX
AUS DEM FIGURENZYKLUS »WOHIN«, 2008
Wir sehen die Bewegung flüchtender Menschengruppen und das Verlorensein Einzelner, stehend oder fallend. Tod und Klage sind weitere Grundthemen, die hier auf anrührende Weise gestaltet wurden.

In den unfigürlichen Bildern spüren wir die feindlichen Kräfte am Werk. Nicht zufällig sind diese Arbeiten dunkelgrundig.
   
GISELA FOX-DÜVELL BUKAVU, 2009
GISELA FOX-DÜVELL
BUKAVU, 2009
GISELA FOX-DÜVELL KANANGA, 2009
GISELA FOX-DÜVELL
KANANGA, 2009
 
 
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